Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat zum "Welttag gegen Internetzensur" am 12. März eine Liste von Staaten veröffentlicht, in denen “unliebsame Internetnutzer systematisch verfolgt“ und „unerwünschte“ Online-Informationen oft mit großem technischen Aufwand zensiert“ werden.
Auf der Liste stehen "abermals die zwölf Länder China, Iran, Birma, Nordkorea, Turkmenistan, Kuba, Saudi-Arabien, Ägypten, Usbekistan, Syrien, Tunesien und Vietnam", so die Meldung. ROG prangert Maßnahmen der Internet-Überwachung und Repressionen gegen Blogger und Cyberdissidenten an Via
Weitere Nachrichten zum Thema an diesem Tag: Nach einer amerikanischen AFP-Meldung vom 12. März hat China Google Konsequenzen für den Fall angedroht, dass der Konzern nicht an der Filterung seiner Suchergebnisse festhalte.
Zwischen China und dem Konzern Google war es Anfang Januar zum Konflikt gekommen, weil Google angekündigt hatte, seine Suchmaschinenergebnisse nicht länger nach behördlichen Vorgaben zensieren zu wollen. Unter Berufung auf Google-Chef Eric Schmidt (Äußerungen gegenüber dem Wall Street Journal) stehe sein Unternehmen „in aktiven Verhandlungen mit der chinesischen Regierung“. Es werde bald etwas passieren. Via.
Zurück zur Übersicht – Carsten Seim, avaris | konzept, Büro für strategische Kommunikation.
