Für 2010 rechnen die Forscher mit 3,8 Millionen Arbeitslosen. Die Zahl der Arbeitslosen werde im Jahr 2010 zwar die Vier-Millionen-Marke übersteigen, angesichts der Produktionseinrüche in Folge der weltweiten Wirtschaftskrise falle „der Beschäftigungsrückgang jedoch vergleichsweise schwach aus“.
Zum Ende des Jahres 2011 werde die Wirtschaftsleistung in Deutschland wieder das Niveau aus der Zeit vor der Krise (2008) erreichen.
Die Bundesregierung forderten die Wissenschaftler zu einer klaren Prioritätzensetzung in der Wirtschafts- und Finanzpolitik auf. Steuersenkungen würden kurzfristige Strohfeuereffekte entfachen. Denn sie finanzierten sich nur zu einem geringeren Teil durch sich selbst und würden so neue Staatsschulden produzieren. Ein klarerer wirtschafts- und finanzpolitischer Kurs sei notwendig, um „Verunsicherung der privaten Haushalte und der Unternehmen“ zu vermeiden.
Die aktuelle DIW-Prognose finden Sie hier.
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